Samstag, 28. Dezember 2024
Einen guten Rutsch!
Montag, 23. Dezember 2024
Geschenke
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| Kleine Weihnachtsgeschenke für meine Studenten. Dezember 2024 |
Weihnachtszeit - eine schöne und magische Zeit. Es ist die Zeit für Familie und die Zeit für Geschenke. Geschenke sind kleine Zeichen der Aufmerksamkeit. Sie sind nicht nur eine einfache Geste, sondern auch ein Ausdruck von Wertschätzung. Mit einem Geschenk sage ich: "Ich habe mir Zeit genommen und an dich gedacht." So schenken wir einander Aufmerksamkeit – eine Ressource, die in unserer schnelllebigen Welt leider immer seltener wird.
Ich schenke gern. Es macht mich glücklich wie ein Kind, wenn ich sehe, dass mein Geschenk jemandem Freude bereitet. Und ich muss sagen, ich verschenke nicht nur zu Weihnachten. Ich liebe spontane Geschenke und Überraschungen.
Zum Glück habe ich nie ein Problem mit Ideen. Meistens weiß ich genau, was ich schenken möchte. Manchmal finde ich etwas in einem Geschäft und denke sofort an eine bestimmte Person. Es ist, als ob ich einen inneren Drang verspüre, dass genau diese Sache von mir an diese Person verschenkt werden sollte. Das macht das Schenken für mich so besonders.
Dabei achte ich darauf, etwas zu verschenken, das nützlich ist oder einen Mehrwert bietet. Oft wähle ich praktische Geschenke, die im Alltag gebraucht werden können.
Besonders gern verschenke ich Erlebnisse – etwas, das in Erinnerung bleibt: Reisen, Wanderungen, Theaterkarten oder Gutscheine für Restaurants. Erlebnisse schaffen gemeinsame Momente und bleibende Erinnerungen, die oft viel wertvoller sind als materielle Dinge.
Ich verschenke immer noch gern Bücher. Zum Glück habe ich viele Freunde, die leidenschaftlich gern lesen. Außerdem verschenke ich häufig Gutscheine für Restaurants oder kleine Geschäfte. Damit unterstütze ich lokale Unternehmen und bereite gleichzeitig meinen Freunden eine Freude.
Früher habe ich oft selbstgemachte Torten verschenkt – ein persönliches und liebevolles Geschenk. Heute fehlt mir leider oft die Zeit dafür, aber die Freude daran bleibt.
Außerdem verschenke ich Kleidung an Menschen, die sie wirklich brauchen, und spende regelmäßig, sei es an Kinderhilfsorganisationen, Bildungseinrichtungen oder andere wohltätige Zwecke.
Und ihr?
Wie ist es bei euch? Schenkt ihr gern, oder freut ihr euch mehr, wenn ihr Geschenke bekommt? Vielleicht habt ihr auch eine originelle Geschenkidee, die ihr mit mir teilen möchtet? Ich bin gespannt!
Sonntag, 8. Dezember 2024
Reisen
Fernweh – eine lebenslange Begleitung
Fernweh hatte ich schon immer. Ich reise, seit ich einen Monat alt bin.
In meiner Kindheit waren wir oft mit dem Auto unterwegs, und jede Autoreise war für uns Kinder ein kleines Abenteuer.
Mit zehn Jahren stand ich abends häufig am Fenster und blickte auf unseren Wohnblock. Ich dachte: "Es kann doch nicht sein, dass man sein ganzes Leben an einem einzigen Ort verbringt. Wie langweilig und seltsam muss das sein." Damals nahm ich mir fest vor: "Irgendwann gehe ich hier weg."
Mit 17 war ich zum ersten Mal in Paris – ein großer Wunsch meiner Mutter. Da wir finanziell nicht viel Spielraum hatten, durfte ich als Erste ins Ausland reisen. Es war ein Geschenk meiner Eltern.
In Paris hatten wir eine junge russische Reiseleiterin, die fließend Französisch sprach und uns die Stadt zeigte. In diesem Moment wusste ich: "Ich will Reiseführerin werden! Ich will reisen und die ganze Welt sehen."
Zwei Jahre später war ich in Deutschland. Jung und voller Energie widmete ich meine ersten Reisen den Orten, die ich aus europäischen Filmen kannte. Besonders zog es mich nach Frankreich und Italien, wo viele berühmte Filme gedreht wurden. (Vielleicht schreibe ich darüber in einem anderen Beitrag noch ausführlicher.)
Natürlich unternahm ich viele Reisen mit Freunden und meiner Familie. Es waren Tanzreisen, Diskoreisen, kulinarische Reisen, Wanderreisen und Städtereisen, kurze und mehrwöchige Reisen. Jede Reise war auf ihre Weise besonders und unvergesslich.
Mit der Zeit habe ich gelernt, auch allein zu reisen – etwas, das viele Vorteile hat. Alleine zu reisen bedeutet absolute Freiheit.
Irgendwann kam ich auf die Idee, jedes Wochenende etwas Neues zu unternehmen. So reiste ich durch Deutschland und entdeckte viele spannende Orte.
Auch heute reise ich noch sehr gern. Zum Glück gibt es immer wieder Neues zu entdecken, und das Gefühl, unterwegs zu sein, ist unvergleichlich. Es ist eine Mischung aus Vorfreude und Neugier.
Allerdings reise ich jetzt nicht mehr so oft wie früher. Wenn ich reise, besuche ich entweder Freunde oder erkunde Orte, die ich noch nicht gesehen habe – besonders solche, die wenig touristisch sind. Ich liebe spontane Reisen, die oft die schönsten Überraschungen bereithalten.
Dieses Jahr habe ich vorgenommen, kleine Adventsreisen zu machen. Jeden Adventssonntag besuche ich einen schönen Weihnachtsmarkt. Mein erstes Adventswochenende verbrachte ich in Zürich, das zweite in Gengenbach. Bald folgen Baden-Baden und – als krönender Abschluss – Paris! Ich freue mich schon darauf.
An dieser Stelle möchte ich euch ermutigen: Reist! Ob allein, mit Freunden, mit Kindern oder mit der Familie – Reisen bringt euch aus der Alltagsroutine heraus und bereichert euch mit neuen Erlebnissen. Diese schenken euch Kraft und Energie für den oft stressigen Alltag. Und keine Ausreden: Weder "keine Zeit" noch "kein Geld" zählen! 😊
Samstag, 30. November 2024
Ein schönes Treffen auf dem Adventsmarkt
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| Lous, Erna, "Innig geliebte Annelie", Brighton Verlag GmbH, Framersheim 2019 |
Freitag, 29. November 2024
November
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| Zell am See-Kaprun, November 2024 |
November wird meiner Meinung nach oft unterschätzt. Warum jammern so viele über diesen Monat? Zumindest in meiner Umgebung höre ich meist nur Beschwerden.
Viele meiner Freunde und Bekannten scheinen den November nicht zu mögen. Sie fühlen sich kraftlos, lustlos und würden am liebsten den ganzen Tag schlafen, ohne die Wohnung zu verlassen.
Auch bei der Arbeit ist das Gesprächsthema oft dasselbe: Erkältungen, Vitamine und das miese Wetter. Jeder gibt Tipps, wie man gesund bleibt, doch diese scheinen nicht zu wirken – die Klagen werden jedenfalls nicht weniger. Für mich persönlich ist dieser typische Smalltalk eher negativ und trägt wenig dazu bei, die Stimmung zu heben.
Doch ich möchte den Ruf des Novembers retten, denn ich finde ihn gar nicht so schlimm. Ja, das Wetter ist nicht immer optimal – aber das kann in jeder Jahreszeit passieren. Ja, die Tage sind kürzer, und das fehlende Licht macht uns vielleicht etwas melancholisch. Aber das ist nicht alles, was der November zu bieten hat.
Für mich ist der November der Freitag des Jahres. Wie der Freitag nach einer langen Arbeitswoche lädt er uns ein, es ruhiger angehen zu lassen und uns auf das kommende Wochenende zu freuen. Im November bereiten wir uns auf den Dezember vor – den stressigen Monat voller Vorbereitungen, Einkäufe und Verpflichtungen. Der November gibt uns die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Er flüstert uns zu: „Mach langsam. Entschleunige.“
Ich persönlich genieße den November. Ich reise gern in dieser Zeit, treffe mich mit Freunden, plane Konzertbesuche und gönne mir auch ruhige Abende zu Hause, um einfach zu entspannen. Für mich ist der November eine willkommene Auszeit – eine kleine Pause vor dem hektischen Jahresende.
Mein November war schön. Und wie war eurer?
Donnerstag, 21. November 2024
Der Anfang
„Jetzt holst du deinen Laptop und erstellst einen Blog!“
Das war kein Gespräch mit mir selbst, sondern die erste Aussage, mit der er
mich an jenem Nachmittag während eines seiner spontanen Besuche überrumpelte. Er
– das ist ein guter Freund von mir, ein leidenschaftlicher Blogger, der
zahlreiche Webseiten betreibt und fest davon überzeugt ist, dass ich das
unbedingt auch tun sollte – und könnte.
Nach einer
kurzen Diskussion über die Relevanz und den Sinn der Sache ließ ich mich darauf
ein. Die Seite war in etwa fünf Minuten erstellt. Auch über den Namen wurde
nicht lange nachgedacht: „Zhanna’s Welt“ sollte sie heißen.
„Schreib!“,
forderte er mich auf.
„Okay!“, antwortete ich.
Und dann,
ehrlich gesagt, habe ich die Seite für etwa eine Woche völlig vergessen – denn
in meinem „Offline“-Leben gibt es ohnehin genug zu tun. Trotzdem schwirrte seit
jenem Tag immer wieder der Gedanke in meinem Kopf herum: Worüber soll ich
bloß schreiben?
Heutzutage glaubt schließlich jeder, kreativ und schreibbegabt zu sein, und wir
sind von einer Flut unterschiedlichster Blogs umgeben.
Ich habe
beschlossen, hier über mich zu schreiben – über meine Erlebnisse, die ich für
interessant oder besonders halte, und über Erinnerungen, die mir wichtig sind
und mich geprägt haben. Ich möchte auch meine Gedanken teilen. Es wird eine Art
öffentliches Tagebuch mit kurzen Notizen werden.
Ich probiere
es einfach. Und dieser kleine Text ist der Anfang. Ich bin gespannt, wie sich
das hier weiterentwickelt.
Bis bald
P.S. Vielen Dank gilt meinem Freund, der mich an dem Tag spontan besuchte
und dazu inspirierte. :)
Montag, 11. November 2024
Wenn Nostalgie vererbt wird
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