Ich habe mir vorgenommen, diesen Sommer Frankreich etwas mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Irgendwie kenne ich das Land noch nicht so gut, obwohl es direkt vor der Haustür liegt. Also habe ich spontan vier Tage in Dijon verbracht – ohne großen Plan, ohne feste Liste von Sehenswürdigkeiten, einfach mit Neugier und Appetit.
Das Wetter in Dijon war angenehm, warm, aber nicht zu heiß. Ich bin unter der Woche gereist und war damit mitten im normalen Leben der Stadt. Genau das mag ich: nicht nur die touristische Kulisse zu sehen, sondern den Alltag zu spüren. Morgens die Menschen auf dem Weg zur Arbeit, die belebten Plätze zur Mittagszeit und die entspannte Stimmung am Abend.
Ich war ehrlich gesagt sehr positiv überrascht. Dijon hat eine angenehme Größe, wirkt lebendig und gleichzeitig entspannt. Da ich keinen ausgearbeiteten Plan hatte, bin ich einfach losgezogen – wie ein hungriger Tourist, der sich treiben lässt. Mal durch kleine Gassen, mal über Märkte, mal auf der Suche nach dem nächsten Café.
Und natürlich gehört für mich zu jeder Reise mindestens ein Besuch in einer Pâtisserie. In Dijon war das keine Ausnahme. Der Duft von frischem Gebäck, knusprigen Croissants und feinen Törtchen gehört für mich einfach zu Frankreich. Sich morgens ein Gebäck zu holen und dazu einen Tee zu trinken, ist oft schon ein kleines Reisehighlight.
Kulinarisch durfte natürlich auch die traditionelle burgundische Küche nicht fehlen. Wer nach Dijon reist, kommt an den Klassikern der Region kaum vorbei. Kräftige Schmorgerichte, regionale Spezialitäten und natürlich der berühmte Senf gehören einfach dazu. Für mich war das ein Muss – und einer der Gründe, warum ich Frankreich künftig noch intensiver entdecken möchte.
Vier Tage sind nicht viel, aber genug, um Lust auf mehr zu bekommen. Dijon war für mich ein gelungener Einstieg in meinen Frankreich-Sommer 2026. Und wenn die nächsten Ziele ähnlich positiv überraschen, dann wird das ein sehr genussvoller Sommer.